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Was steckt hinter dem Projekt “Dossier Digital” ?

Was steckt hinter dem Projekt “Dossier Digital” ?

Was steckt hinter dem Projekt “Dossier Digital” ?

Die Idee für Dossier-Digital als erstes eigenes journalistisches Medium entstand im März 2016, als viele verschiedene Überlegungen im Raum standen, wie die Zukunft von MEDIENSTÜRMER wohl aussehen könnte. Heute, 9 Monate später, ist es Zeit für einen Rückblick und eine erste Analyse des gesamten Projekts. 

Am Anfang standen mehrere Optionen im Raum: Regional verwurzelte Werbeagentur? Content-Bude? Medienunternehmen? Oder doch gleich alles auf einmal? Und vor allem: Ist man nicht viel zu klein, um in solchen Dimensionen und Größenordnungen zu denken?

Die Antwort darauf war: Einfach mal machen. Und so stand ca. zwei Monate später das Grundgerüst von “Dossier-Digital” im Netz.

Natürlich erst einmal ziemlich leer. Viele bunte Farben, ohne Inhalte, dafür aber mit einem ersten journalistischen Grundkonzept, viel Idealismus und dem Wunsch, sich als Nachrichten- und/oder Meinungsplattform zu etablieren.

“Ein digitales Feuilleton”, stand einmal auf einem Brainstorming-Zettel und diese Definition unserer Mission ist uns seitdem nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Kann man es schaffen in der heutigen Zeit noch ein meinungsstarkes Medium mit Qualität und in relevanter Größe einfach so aus dem Stand gründen? Nur mit einem Laptop und ohne Kohle?

Am Gelde hängt, zum Gelde drängt doch alles

Die eigentliche Grundfrage bei der Gründung einer journalistischen Plattform ist ja: Woher kann das Geld kommen, um diese Art von Journalismus zu finanzieren?

Mäzenentum, Business-Angels, Gutgläubigkeit, Risikokapital? Vielleicht.

Oder aber (vorsicht, Grundsatzdiskussion): Querfinanzierung, und zwar über redaktionelle und inhaltliche Dienstleistungen für Unternehmen.

Egal ob SZ, Handelsblatt oder Zeit – die Umsätze von Verlagen mit Abonnenten, Lesern und Anzeigenkunden gehen zurück. So kommt es, dass Agentur-Ausgründungen der großen Zeitungen zunehmend Inhalte für Unternehmen produzieren und sich damit neue Geschäftsfelder erschließen.

Content für Kunden – im Gegenzug – Zeit und Geld für eigenen freien und unberührten Journalismus.

Durch einen etablierten Kundenstamm und ein bestehendes Geschäft als Werbeagentur war das Modell einer Querfinanzierung auch für uns das naheliegendste. Doch was sind nun also die ersten Erfahrungen von unserem Projekt nach knapp 6 Monaten Laufzeit und vor allem: wie geht es weiter?

Zunächst galt es, unser Dossier mit Leben, Inhalten und vor allem einem Sinn zu füllen. Viele Diskussionen über Meinung, Relevanz, Technikbegeisterung und Handygadget-Fanboy-Journalismus wurden geführt, bis sich langsam ein inhaltliches Konzept herauskristallisierte. Auch dauerte es eine Weile, bis ein erster zahlender Kunde gewonnen werden konnte, der eigene Artikel auf seiner Website veröffentlichen wollte. Auch in der Content-Marketing-Branche nimmt der Wettbewerb immer weiter zu und der Markt ist voll von Anbietern, die ihre Texte zu Dumpingpreisen zur Verfügung stellen.

Doch wie immer im Leben: Qualität gewinnt.

Schlussendlich haben wir Fuß gefasst und konnten mit qualitativen Texten weitere Kunden hinzugewinnen. Dadurch ist es freilich nicht leichter geworden, neben den steigenden zu erledigenden Arbeiten immer noch einen Fokus und vor allem Zeit für das eigene Medium zu haben und seine eigenen Meinungen in Worte, Bilder und Texte zu fassen.

Was immer fehlt, ist Zeit

Der Grundstein ist gelegt. Nun gilt es, eine Struktur zu schaffen. Das geht nur durch Wachstum und den Aufbau weiterer redaktioneller Ressourcen, um eine klare und transparente Trennung zwischen Content-Marketing-Agentur und Online-Magazin herzustellen. Die einen finanzieren die anderen – umgekehrt profitieren die anderen von der steigenden Reputation. Eigentlich ganz einfach.

Es gibt eine Reihe von Optionen und Möglichkeiten, um weiteres Wachstum zu erzeugen. Noch ist nicht ganz klar, wohin die Reise mit unserem Projekt einmal gehen soll. Mehr Kundengeschäft, oder doch die Suche nach Fördermitteln über Stiftungen, Crowdfunding, oder ähnliches?

Was wir auf jeden Fall wollen: Eine Community, die an guten Journalismus glaubt! Ganz nach unserem Motto: Unaufgeregt, kritisch, analytisch. Bei piqd waren wir übrigens schon. Weitere Referenzen sollen, dürfen, müssen folgen. Nach einem Jahr können wir sagen. Der Anfang ist gemacht und doch stehen wir am Anfang. Aber diese Aussage gilt im Journalismus eigentlich immer.

Peace – euer Felix!

 

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